Missing Steel | Hoeschmuseum 2010

6.06.2010 bis 29.08.2010

Fotografien von Heike Reinemann, Ralf Neuhaus und Eva Horstick-Schmitt

Zitat:

Zu Heike Reinemanns Lieblingsmotiven zählen Industrieanlagen, intakte wie demontierte, Überreste ehemaliger Stahlwerke und Kokereien. Die eben erst entstandenen Aufnahmen Rudimente von Hoesch auf der Westfalenhütte führen uns in eine verborgene Welt. Die Fotografien zeigen eine Idylle des Übergangs. Neben der künstlerisch ästhetischen Wirkung haben ihre Motive auch noch eine symbolische Bedeutung, die bei der Bewältigung des permanenten Strukturwandels hilfreich sein kann.

Mittlerweile sind Teile des Szenariums durch die Umwandlung zum Logistikstandort schon wieder Geschichte. Aber der Fotografin gelingt es, die Resignation aus ihren Bildern fernzuhalten. Sie konfrontiert uns mit Szenen und gewährt uns Einblicke in malerische Fantasiewelten aus Wasser und Beton. Der industrielle Hintergrund, der gerade noch das Ende einer Epoche dokumentieren will, wirkt durch den neuen Zusammenhang wie ein Zitat und erfährt durch die neue Zuordnung eine bislang unbekannte Deutung.

Weitere Infos unter: Ausstellungsarchiv Hoeschmuseum Dortmund

https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/museen/hoesch_museum/ausstellungen/ausstellungsarchiv/index.html

 

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