Die wollen nur spielen

Ein Dortmund-Krimi

Die wollen nur spielen

Alles beginnt in der verbotenen Stadt, auf dem Gelände des ehemaligen Stahlwerks Westfalenhütte und der Kokerei Kaiserstuhl in Dortmund. Dort stolpert an einem sonnigen Maitag der Werkschutz des Stahlkonzerns in einer ehemaligen Werkshalle über ein besonderes Szenario mit zahlreichen Leichen. Dekoriert wie ein Stillleben alter Meister, mit goldenen Bechern und Tellern, Wein und Trauben, sorgt der Tatort für Aufsehen. Auf den scheinbar wertvollen Gefäßen finden sich merkwürdige Texte: „Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte“.
Kommissarin Anna Roosenberg, Kripo Dortmund, ermittelt und ruft den Fotografen Thomas Buck hinzu, um diesen besonderen Tatort zu dokumentieren. Die Nachforschungen führen in eine unbekannte digitale Welt, vor der Anna bisher immer die Augen verschlossen hatte. Eine sehr reale Welt im Internet, ohne Ländergrenzen, mit anderen Regeln und fremden Moralvorstellungen. Den Kontakt zu Akteuren in dieser Welt hatte sie immer schon über ihre Söhne Alan und Robert. Beide sind leidenschaftliche Computer- und Rollenspieler. Sie zocken online und wenn es irgendwie geht treffen sie sich bei Alan und Robert zuhause und ziehen sich in ihre Rollenspielwelten zurück. Die Brüder wissen schon lange: Es gibt Spieler, Clans, Familien, Irre, die wollen Abenteuer online beginnen und offline beenden.

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